Gelebtes neu belebt



Vermeintlich Unnützes und Unzusammenhängendes wird von der Künstlerin Katrin Schinner zu Objekten und Skulpturen geformt und so neu belebt. Die Entstehung und der ehemalige Gebrauch der Dinge erfährt hier eine besondere Wertschätzung, wie auch die Ästhetik des Verfalls.

Dabei entstehen große und kleine Werke, die unsere Sehgewohnheiten auf den Kopf stellen. Eine Serie von Assemblagen, die Tramperbilder, karikiert Urlaubsidyllen und enttarnt Reiseklischees. Kleine Geschichten werden erzählt, absurde Puppen spielen mit Schönheitsnormen.

Natürlich stellen verwendete Alltagsmaterialien wie Kronkorken oder Besteck auch ein elitäres künstlerisches Flair in Frage. Es darf also gelacht werden, wenn wir bekannte Formen in den vielschichtigen Objekten entdecken.

Pop-Up-Ausstellung am 11. Dezember 2018 ab 20 Uhr
Kunst- und Kulturhaus Neuneinhalb, Kämmereigasse 9 1/2, 95444 Bayreuth

mehr hier






Beliebte Posts aus diesem Blog

Enttäuschungen

Alles spricht!

Imperfect Improvised Impermanent